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Die Sonne als Fusionsreaktor

Vor etwa fünf Milliarden Jahren entstand unsere Sonne aus einer großen kontrahierenden Materiewolke, deren Hauptbestandteil Wasserstoff war. Mit zunehmender Temperatur erhöhten sich Druck und Dichte im Zentrum. Dies führte schließlich bei etwa 15 Millionen Kelvin zum Zünden der Fusionsreaktion in der Sonne. Das Wasserstoff-Brennen startet. Die Sonne beginnt zu leuchten.

Der wesentliche Reaktionsmechanismus ist der sogenannte Proton-Proton-Zyklus:

ppzykl.gif (25895 Byte)

Vereinfacht gesagt fusionieren 4 Wasserstoff-Kerne (Protonen) zu einem Helium-4-Kern.
Die Bilanz lautet:
4 H1 ® He4 + 2ne + 2e++ 2g + 26,2MeV

In etwa 5 Milliarden Jahren wird die Sonne ihren Wasserstoffvorrat aufgebraucht haben und sich in einen roten Riesenstern verwandeln, der Merkur und Venus verschlucken wird und die Erdoberfläche schmelzen läßt.
Die Sonne wird ihre äußeren Schichten ins Weltall abblasen. Ein weißer Zwerg bleibt zurück. Ohne Energienachschub wird er auskühlen und schließlich als schwarzer Zwerg verlöschen.

Weiterführende Informationen zur Sonne:

Informationen der NASA

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